Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Sabala Mentoring LLC
30 N Gould St Ste N
Sheridan WY 82801
sabala@sabala-mentoring.com

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Sabala Mentoring LLC, [vollständige Geschäftsanschrift], vertreten durch [Name], nachfolgend „Anbieterin“, und ihren Kundinnen und Kunden, nachfolgend „Kunde“.

1.2 Diese AGB gelten insbesondere für folgende Leistungen und Produkte:

  • Marketingberatung
  • Marketingdienstleistungen
  • Mentoring und Begleitung
  • 1:1-Mentoring / 1:1-Begleitung
  • Gruppenprogramme / Gruppenmentoring
  • Meditationscoaching
  • digitale Produkte
  • digitale Nutzungsprodukte, insbesondere Custom GPTs
  • Workshops, Webinare, Masterclasses und sonstige Live- oder Online-Formate

1.3 Diese AGB gelten ergänzend zu individuellen Angeboten, Leistungsbeschreibungen, Bestellseiten, Rechnungen und gesonderten Verträgen.

1.4 Individuelle Vereinbarungen und gesonderte Verträge haben Vorrang vor diesen AGB.

1.5 Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.


2. Vertragsgrundlagen und Vertragsstruktur

2.1 Grundlage jeder Zusammenarbeit sind:

  • diese AGB,
  • das jeweilige Angebot bzw. die Leistungsbeschreibung,
  • sowie bei individuellen Leistungen zusätzlich ein gesonderter Vertrag oder eine schriftliche Auftragsbestätigung.

2.2 Für folgende Leistungen ist grundsätzlich zusätzlich ein gesonderter Vertrag oder eine individualisierte schriftliche Vereinbarung erforderlich:

  • Marketingdienstleistungen
  • 1:1-Mentoring / 1:1-Begleitung
  • Meditationscoaching
  • Gruppenprogramme mit Laufzeit
  • Custom GPTs / digitale Nutzungsprodukte
  • sonstige individualisierte Leistungen

2.3 Die Zusammenarbeit beginnt grundsätzlich erst, wenn

  • das Angebot oder der Vertrag bestätigt wurde,
  • etwaige erforderliche Angaben des Kunden vollständig vorliegen,
  • und die vereinbarte Zahlung oder Anzahlung eingegangen ist, sofern eine Vorauszahlung vereinbart wurde.

3. Vertragsschluss

3.1 Die Darstellung von Leistungen auf Webseiten, Social Media, PDFs, E-Mails oder in Gesprächen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.

3.2 Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • Annahme eines individuellen Angebots,
  • Buchung über eine Buchungs- oder Verkaufsseite,
  • Unterzeichnung eines gesonderten Vertrags,
  • oder ausdrückliche schriftliche Bestätigung der Zusammenarbeit.

3.3 Die Anbieterin ist berechtigt, Anfragen oder Buchungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Regelungen entgegenstehen.


4. Leistungsarten

4.1 Die Anbieterin bietet unterschiedliche Leistungsarten an. Maßgeblich ist jeweils die im Angebot, Vertrag oder Bestellprozess beschriebene Leistung.

4.2 Marketingberatung umfasst insbesondere Analyse, Strategie, Positionierung, Strukturierung, Feedback, konzeptionelle Empfehlungen und unternehmerische Begleitung.

4.3 Mentoring / Begleitung / Coaching umfasst persönliche oder gruppenbezogene Unterstützung, Reflexion, Anleitung, Begleitung und Impulse. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder persönlicher Erfolg ist nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart.

4.4 Marketingdienstleistungen umfassen insbesondere operative, kreative, technische oder konzeptionelle Umsetzungsleistungen, etwa im Bereich Website, Funnel, Texte, Angebotsstruktur, technische Setups oder vergleichbare Leistungen.

4.5 Digitale Produkte sind digitale Inhalte ohne individuellen Live-Anteil, insbesondere Online-Kurse, Trainings, Audioinhalte, Videoformate, Vorlagen, Templates, Arbeitsmaterialien oder Downloads.

4.6 Digitale Nutzungsprodukte sind digitale Tools oder Systeme, an denen dem Kunden ein Nutzungsrecht eingeräumt wird, ohne dass Eigentum, Quellstruktur oder Urheberrechte übertragen werden. Hierzu zählen insbesondere von der Anbieterin erstellte oder konfigurierte Custom GPTs.


5. Gesonderter Vertrag bei individuellen Leistungen

5.1 Bei allen individualisierten Leistungen wird zusätzlich zu diesen AGB ein gesonderter Vertrag oder eine individualisierte Leistungsvereinbarung geschlossen.

5.2 Dieser Vertrag regelt insbesondere:

  • konkrete Leistung
  • Leistungsumfang
  • Laufzeit
  • Startdatum
  • Termine
  • Vergütung
  • Zahlungsplan
  • Mitwirkungspflichten
  • gegebenenfalls Zielbild, Abnahmekriterien oder Sonderregelungen

5.3 Ohne gesonderten Vertrag oder ohne individualisierte schriftliche Vereinbarung besteht kein Anspruch auf Beginn einer individualisierten Zusammenarbeit.


6. Mitwirkungspflichten des Kunden

6.1 Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien, Freigaben, Entscheidungen, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.

6.2 Verzögerungen, die auf fehlende, verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, verlängern Fristen und Termine angemessen.

6.3 Entsteht durch fehlende Mitwirkung ein zusätzlicher Aufwand, kann dieser gesondert berechnet werden, sofern der Kunde die Verzögerung zu vertreten hat.

6.4 Der Kunde trägt die Verantwortung dafür, dass die von ihm zur Verfügung gestellten Inhalte, Unterlagen, Daten und Materialien rechtmäßig verwendet werden dürfen.


7. Vergütung und Zahlungsbedingungen

7.1 Es gelten die im Angebot, Vertrag, Bestellprozess oder auf der Rechnung angegebenen Preise.

7.2 Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich alle Preise netto zuzüglich gesetzlich anfallender Steuern.

7.3 Die Vergütung kann als Einmalzahlung, Anzahlung, Teilzahlung oder Ratenzahlung vereinbart werden.

7.4 Ratenzahlungen sind vertragliche Zahlungsvereinbarungen. Sie stellen, sofern nicht ausdrücklich anders geregelt, keine Abrechnung ausschließlich nach Einzelterminen dar.

7.5 Rechnungen sind sofort fällig, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart ist.

7.6 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist die Anbieterin berechtigt, weitere Leistungen bis zum Ausgleich offener Beträge vorübergehend zurückzustellen, soweit dies rechtlich zulässig ist.

7.7 Der Kunde ist zur Aufrechnung nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen berechtigt.


8. Termine und Terminorganisation

8.1 Vereinbarte Termine sind verbindlich.

8.2 Terminvereinbarungen erfolgen nach Maßgabe der Verfügbarkeit der Anbieterin.

8.3 Die Anbieterin ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund zu verschieben. In diesem Fall wird ein angemessener Ersatztermin angeboten.

8.4 Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, pünktlich zu erscheinen bzw. sich rechtzeitig in den vereinbarten digitalen Raum einzuwählen.


9. Terminabsagen, Verschiebungen und Verfall

9.1 Einzeltermine für Beratung, Mentoring, 1:1-Begleitung oder Meditationscoaching können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.

9.2 Erfolgt die Absage später als 24 Stunden vor Terminbeginn oder erscheint der Kunde nicht zum Termin, gilt der Termin grundsätzlich als durchgeführt und verfällt.

9.3 Ein Anspruch auf Ersatztermin besteht in diesem Fall nicht.

9.4 Bei nachgewiesenen akuten Notfällen kann die Anbieterin nach eigenem Ermessen aus Kulanz eine abweichende Regelung treffen. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

9.5 Verspätungen des Kunden verkürzen die verfügbare Terminzeit entsprechend. Der Termin endet zum ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt.


10. 1:1-Mentoring / 1:1-Begleitung / Meditationscoaching

10.1 1:1-Leistungen werden ausschließlich auf Grundlage eines gesonderten Vertrags oder einer individualisierten schriftlichen Vereinbarung erbracht.

10.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und Vertrag.

10.3 Bei 1:1-Leistungen handelt es sich, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, um persönliche Begleitungs-, Beratungs- oder Coachingleistungen, nicht um die schuldbare Herbeiführung eines bestimmten Erfolgs.

10.4 Die vereinbarte Laufzeit ist verbindlich.

10.5 Soweit eine feste Laufzeit vereinbart wurde, endet die Zusammenarbeit automatisch mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit.

10.6 Eine ordentliche Kündigung während einer fest vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen, soweit im Einzelvertrag nichts anderes geregelt ist.

10.7 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

10.8 Wünscht der Kunde eine vorzeitige Beendigung aus persönlichen, wirtschaftlichen, zeitlichen oder sonstigen Gründen, berührt dies die Wirksamkeit des Vertrags grundsätzlich nicht.

10.9 Die Anbieterin kann im Einzelfall aus Kulanz einer abweichenden einvernehmlichen Lösung zustimmen. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

Hinweis zur Endfassung: Dieser Abschnitt sollte vor Veröffentlichung anwaltlich geprüft werden, weil bei bestimmten Diensten auf Vertrauensbasis gesetzliche Kündigungsrechte eine Rolle spielen können.


11. Gruppenprogramme / Gruppenmentoring / Gruppen-Coaching

11.1 Gruppenprogramme werden in dem im Angebot oder Vertrag beschriebenen Umfang erbracht.

11.2 Die Anbieterin schuldet keinen individuellen Erfolg der Teilnehmer.

11.3 Nimmt ein Teilnehmer an einem Gruppentermin nicht teil, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Wiederholung, Ersatztermin oder anteilige Erstattung, es sei denn, etwas anderes wurde ausdrücklich vereinbart.

11.4 Aufzeichnungen von Gruppenterminen werden nur zur Verfügung gestellt, wenn dies im Angebot ausdrücklich genannt ist.

11.5 Die Anbieterin ist berechtigt, Teilnehmer bei erheblichen Störungen des Ablaufs, respektwidrigem Verhalten oder wiederholten Verstößen gegen Gruppenregeln zeitweise oder dauerhaft vom Gruppenformat auszuschließen. Bereits fällige Vergütungsansprüche bleiben hiervon unberührt, soweit gesetzlich zulässig.

11.6 Teilnehmer verpflichten sich, Inhalte und persönliche Informationen anderer Teilnehmer vertraulich zu behandeln.


12. Marketingberatung

12.1 Marketingberatung umfasst insbesondere strategische, konzeptionelle und beratende Leistungen.

12.2 Soweit nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, schuldet die Anbieterin keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, keinen bestimmten Umsatz, keine konkrete Reichweite, keine Lead-Zahl, keine Conversion-Rate und kein bestimmtes Geschäftsergebnis.

12.3 Empfehlungen und Strategien der Anbieterin entbinden den Kunden nicht von eigenen unternehmerischen Entscheidungen.

12.4 Die Umsetzung empfohlener Maßnahmen liegt beim Kunden, sofern nicht zusätzlich eine Umsetzungsleistung ausdrücklich vereinbart wurde.


13. Marketingdienstleistungen

13.1 Marketingdienstleistungen werden ausschließlich in dem Umfang erbracht, der im Angebot oder Vertrag schriftlich festgelegt wurde.

13.2 Dazu können insbesondere gehören:

  • Website-Struktur
  • Text- und Content-Erstellung
  • Angebots- und Funnel-Struktur
  • technische oder strategische Marketing-Setups
  • weitere individuell vereinbarte Umsetzungsleistungen

13.3 Soweit ein bestimmtes Arbeitsergebnis geschuldet ist, müssen dieses Ergebnis, die Leistungsgrenzen, Korrekturschleifen, Mitwirkungspflichten und Abnahmekriterien im gesonderten Vertrag festgelegt werden.

13.4 Änderungs- oder Erweiterungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, sind gesondert zu vergüten.

13.5 Der Kunde ist verpflichtet, Freigaben und Rückmeldungen fristgerecht zu erteilen. Verzögerungen auf Kundenseite verschieben Liefer- und Umsetzungsfristen angemessen.

13.6 Soweit eine Abnahme vorgesehen ist, hat der Kunde das Ergebnis innerhalb von [7] Kalendertagen nach Bereitstellung zu prüfen und wesentliche Mängel in Textform mitzuteilen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Beanstandung und wird das Ergebnis genutzt, gilt die Leistung als abgenommen, soweit zwingendes Recht nicht entgegensteht.

13.7 Rechtliche Prüfungen, insbesondere zu Datenschutz, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Impressum, AGB, Einwilligungen, Cookie-Bannern oder sonstigen Rechtstexten, sind nicht Bestandteil der Marketingdienstleistung, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

Dieser Unterschied zwischen dienstleistungsnahen Leistungen und werkbezogenen Leistungen ist wichtig, weil das Gesetz für Dienstverträge und Werkverträge unterschiedliche Grundregeln vorsieht.


14. Meditationscoaching

14.1 Meditationscoaching dient der persönlichen Begleitung, Reflexion, Unterstützung und Anleitung im vereinbarten Rahmen.

14.2 Meditationscoaching ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische oder heilkundliche Behandlung.

14.3 Der Kunde handelt eigenverantwortlich und ist verpflichtet, gesundheitliche oder psychische Belastungen, die einer Teilnahme entgegenstehen könnten, eigenständig fachlich abzuklären.

14.4 Bei akuten psychischen Krisen, medizinischen Notfällen oder psychiatrischem Behandlungsbedarf ist Meditationscoaching nicht geeignet.

14.5 Ein bestimmter gesundheitlicher, psychischer oder persönlicher Erfolg ist nicht geschuldet.


15. Digitale Produkte

15.1 Digitale Produkte sind insbesondere Online-Kurse, Selbstlernprogramme, Trainings, Video- oder Audioinhalte, Arbeitsmaterialien, Vorlagen, Templates und sonstige digitale Inhalte ohne individuellen Live-Anteil.

15.2 Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.

15.3 Digitale Produkte werden dem Kunden nach Zahlungseingang oder nach Maßgabe der Produktbeschreibung bereitgestellt.

15.4 Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, enthalten digitale Produkte keine individuelle Betreuung, keine Erfolgskontrolle und keinen Live-Support.

15.5 Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zum eigenen Gebrauch.

15.6 Eine Weitergabe an Dritte, Vervielfältigung, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung, gewerbliche Nutzung oder Weiterverkauf ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin unzulässig.

15.7 Technische Voraussetzungen zur Nutzung digitaler Produkte liegen im Verantwortungsbereich des Kunden, soweit die Anbieterin sie nicht ausdrücklich bereitstellt.

Für Verbraucherverträge über digitale Produkte gelten im Gesetz besondere Regeln.


16. Custom GPTs und digitale Nutzungsprodukte

16.1 Custom GPTs und vergleichbare digitale Nutzungsprodukte werden dem Kunden auf Grundlage eines gesonderten Angebots oder Vertrags bereitgestellt.

16.2 Die Anbieterin bleibt Inhaberin aller Rechte, soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wird.

16.3 Der Kunde erhält ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang.

16.4 Sofern nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Vergütung als Einmalzahlung.

16.5 Sofern vertraglich vorgesehen, wird dem Kunden eine Mindestbereitstellung oder Mindestnutzbarkeit von 12 Monaten ab Freischaltung zugesagt.

16.6 Ist die Nutzung innerhalb dieser ersten 12 Monate aus Gründen, die die Anbieterin zu vertreten hat, wesentlich nicht möglich, kann eine angemessene anteilige Erstattung für den nicht nutzbaren Restzeitraum erfolgen.

16.7 Nach Ablauf der ausdrücklich zugesagten Mindestbereitstellungsdauer bleibt das eingeräumte Nutzungsrecht bestehen, soweit dies technisch möglich ist. Ein Anspruch auf unbegrenzte technische Verfügbarkeit über die Mindestbereitstellungsdauer hinaus besteht jedoch nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

16.8 Die Anbieterin haftet nicht für Einschränkungen, Änderungen oder Abschaltungen externer Plattformen, Systeme oder Drittanbieter, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen.

16.9 Eine Weitergabe, Unterlizenzierung, Vervielfältigung, Spiegelung, Veröffentlichung oder Nutzung durch Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin unzulässig.

16.10 Der Kunde ist nicht berechtigt, technische Schutzmaßnahmen zu umgehen oder die bereitgestellten digitalen Nutzungsprodukte außerhalb des vereinbarten Zwecks auszulesen, zu vervielfältigen oder weiterzuverbreiten, soweit gesetzlich zulässig.


17. Pausierung laufender Programme

17.1 Eine Pausierung laufender 1:1- oder Gruppenprogramme ist nur möglich, wenn dies im Vertrag ausdrücklich vorgesehen ist oder die Anbieterin schriftlich zustimmt.

17.2 Ohne ausdrückliche Zustimmung besteht kein Anspruch auf Unterbrechung, Verlängerung oder spätere Reaktivierung.

17.3 Im Fall einer genehmigten Pause kann die Anbieterin den weiteren Zeitplan, Termine und Zugänge angemessen neu festlegen.


18. Nutzungsrechte und Urheberrecht

18.1 Sämtliche von der Anbieterin erstellten oder bereitgestellten Inhalte, Konzepte, Texte, Strategien, Frameworks, Materialien, Videos, Audios, Templates, GPT-Strukturen und sonstigen Leistungen sind urheberrechtlich geschützt.

18.2 Der Kunde erhält nur die im Vertrag oder in der Produktbeschreibung ausdrücklich eingeräumten Nutzungsrechte.

18.3 Eine Übertragung von Eigentum, Quelllogik, Prompt-Architektur, Systemstruktur oder sonstigen nicht ausdrücklich übertragenen Bestandteilen erfolgt nicht.

18.4 Soweit individualisierte Arbeitsergebnisse erstellt werden, gehen vereinbarte Nutzungsrechte erst nach vollständiger Zahlung auf den Kunden über.


19. Vertraulichkeit

19.1 Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln.

19.2 Dies gilt insbesondere für persönliche, geschäftliche, strategische, technische und interne Informationen.

19.3 Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertrags fort.

19.4 In Gruppenformaten gilt dies auch für Informationen über andere Teilnehmer.


20. Referenznennung

20.1 Die Anbieterin ist nur mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung des Kunden berechtigt, Name, Marke, Logo, Projekttitel oder Arbeitsergebnisse zu Referenzzwecken zu verwenden.

20.2 Eine einmal erteilte Zustimmung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, soweit dem keine bereits rechtmäßig erfolgte Nutzung entgegensteht.


21. Widerrufsrecht für Verbraucher

21.1 Sofern der Kunde Verbraucher ist und ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, gelten die gesetzlichen Vorschriften.

21.2 Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen steht Verbrauchern grundsätzlich ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB zu, soweit kein gesetzlicher Ausschluss eingreift.

21.3 Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage ab dem gesetzlich maßgeblichen Zeitpunkt.

21.4 Bei Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde und der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, dass ihm das mögliche Erlöschen des Widerrufsrechts bekannt ist.

21.5 Bei digitalen Inhalten oder digitalen Dienstleistungen können ebenfalls besondere Widerrufs- und Erlöschensregelungen gelten.

21.6 Soweit gesetzlich erforderlich, erhält der Kunde eine gesonderte Widerrufsbelehrung.

21.7 Soweit du online an Verbraucher verkaufst, müssen außerdem die Informationspflichten im elektronischen Geschäftsverkehr und die Verbraucherinformationen sauber abgebildet sein.


22. Haftung

22.1 Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für schuldhafte Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

22.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

22.3 Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

22.4 Die Anbieterin haftet nicht für unternehmerische, wirtschaftliche, persönliche oder sonstige Entscheidungen des Kunden, die dieser auf Grundlage von Beratungen, Coachings, Mentoring, Meditationen, Strategien oder Empfehlungen trifft oder unterlässt, soweit kein gesetzlich zwingender Haftungstatbestand vorliegt.

22.5 Die Anbieterin haftet nicht für technische Ausfälle, Plattformänderungen oder Störungen bei Drittanbietern, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen.


23. Höhere Gewalt

23.1 Ereignisse höherer Gewalt oder sonstige unvorhersehbare, von der Anbieterin nicht zu vertretende Umstände berechtigen die Anbieterin, Leistungen für die Dauer der Behinderung zu verschieben.

23.2 Dauert ein solches Ereignis länger als [6] Wochen, können beide Parteien hinsichtlich des noch nicht erfüllten Teils eine angemessene Anpassung verlangen oder, soweit rechtlich zulässig, vom Vertrag zurücktreten.


24. Datenschutz

24.1 Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung der Anbieterin.

24.2 Der Kunde ist verantwortlich dafür, personenbezogene Daten Dritter nur dann an die Anbieterin weiterzugeben, wenn hierfür eine datenschutzrechtliche Grundlage besteht.


25. Schlussbestimmungen

25.1 Es gilt das Recht, das im individuellen Vertrag oder Angebot festgelegt wurde, soweit dem keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.

25.2 Soweit gesetzlich zulässig und der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin.

25.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

25.4 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB oder sonstiger Vertragsabreden bedürfen mindestens der Textform, soweit nicht zwingendes Recht eine strengere Form verlangt.

Stand: 31.03.2026